Corona-Terminorganisation

Wir befinden uns mittlerweile im Januar 2021 und die Corona-Krise dauert weiterhin an. Auch für eine Tiernaturheilpraxis ist das eine sehr unbefriedigende Situation, auf die man sich aber einstellen kann. Deshalb werden ab sofort einige Änderungen in der Terminorganisation eingeführt, die eine Beratung und Behandlung unter Corona-Bedingungen besser ermöglichen sollen.

Zur Situation:

Ein Erstberatungstermin in meiner ganzheitlich orientierten Tiernaturheilpraxis dauert in der Regel etwa 1 Stunde, denn es wird u. a. die gesamte Krankengeschichte des tierischen Patienten aufgenommen, seine Krankheitssymptomatik ganzheitlich erfasst und ein Beratungsgespräch zu den Therapiemöglichkeiten durchgeführt. Das benötigt etwas Zeit und sollte normalerweise unter angemessenen Rahmenbedingungen (entspannte „Wohlfühlatmosphäre“) stattfinden können, - unter Corona-Bedingungen nicht ganz so einfach:

  • Ein persönliches und vertrauensvolles Beratungsgespräch mit Mundschutz ist extrem schwierig, weil jegliche Mimik unterbunden, die Atmung erschwert wird und längere Gespräche somit unter Sauerstoffmangel stattfinden müssen. Das sind keine angemessenen Rahmenbedingungen für ein vertrauensvolles Beratungsgespräch!

  • Das Tragen von Mundschutz kann der Gesundheit schaden. Leider greifen viele Menschen inzwischen sogar schon freiwillig zu FFP2-Masken. Insbesondere FFP2-Masken sind nicht für den Alltagsgebrauch geeignet und können für den/die Träger/in sogar sehr gefährlich werden. Das kann man recherchieren. Auch das RKI hat dazu etwas veröffentlicht. (Klick für mehr Informationen!)

  • Die behördlichen Vorschriften werden seit Monaten zunehmend verschärft. Mit weiteren Verschärfungen ist durchaus zu rechnen.

  • Die Behörden verlangen die Durchsetzung der Mundschutzpflicht von Unternehmen und Praxen. Ungeklärt ist die Frage der Haftung, wobei nach meinem Kenntnisstand immer derjenige haftet (also der Unternehmer), der eine andere Person zu etwas nötigt (in diesem Fall zum Tragen einer Maske). Bitte beachten Sie, dass ich jegliche Haftung für mögliche Schäden aufgrund des Tragens von Mundschutz während des Aufenthalts in meinen Praxisräumen ausschließe. Wer einen Mundschutz aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen kann/darf, sollte dies auch nicht tun müssen.

  • Viele Menschen haben aber auch große Angst vor einer Infektion. Das verstehe und respektiere ich!

Vor obigem Hintergrund habe ich meine Terminorganisation jetzt etwas umgestellt, d. h. vorerst gelten folgende Änderungen:

  • Die Aufnahme der Krankengeschichte und die erste Beratung können im Rahmen eines ausführlichen telefonischen Gesprächstermins erfolgen.

  • Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie nach Vereinbarung des telefonischen Gesprächstermins einen Anamnesebogen per Mail zugesendet. Dieser Bogen enthält Fragen zu Ihrem Tier, die als Basis für die ganzheitliche Behandlung wichtig sind. Sie können den Anamnesebogen in Ruhe ausfüllen und mir zurücksenden. Oder wir füllen den Bogen im Gesprächstermin gemeinsam aus.

  • Für die Vorstellung/Untersuchung/Behandlung des tierischen Patienten wird ein Vor-Ort-Termin in der Praxis vereinbart, der dann aber relativ kurz gehalten werden kann. Bei verträglichen Tieren ist dies auf Wunsch ggf. auch kontaktlos möglich. Das ist im Einzelfall zu besprechen.

  • Die Abrechnung erfolgt nach Zeitaufwand auf Basis meines THP-Stundensatzes. Für den telefonischen Termin wird eine Pauschale von 25€ zzgl. MwSt. veranschlagt (halber Stundensatz), die vor dem Termin zu entrichten ist. Was darüber hinausgeht, wird unter Anrechnung der Pauschale im Anschluß nach Aufwand abgerechnet.

  • Sie erhalten eine Rechnung. Die Zahlung kann wahlweise per Überweisung oder über die Paypal-Geldsendefunktion erfolgen.

  • Kurze telefonische Auskünfte allgemeiner Art sowie Rückmeldungen zum Therapieverlauf sind natürlich weiterhin kostenfrei.