Das Zusammenleben mit Haustieren kann mit Problemen behaftet sein. Manchmal geben Vierbeiner ihren Haltern Fragen auf, wenn sie sich nicht so verhalten, wie es von Ihnen erwartet wird oder sie ihr Verhalten ganz plötzlich ändern.

Für Tierbesitzer/innnen kann das sehr belastend sein, denn in den meisten Haushalten mit Tieren nehmen diese heutzutage die Stellung eines (tierischen) Familienmitglieds ein. Aufgrund dieser Stellung ist die emotionale Bindung entsprechend groß und das gemeinsame Leben wird gegenseitig sehr stark beeinflusst oder eben auch belastet.

In der Tierpsychologie geht es um Probleme, die etwas mit der Psyche und dem Verhalten von Haustieren zu tun haben. Aus meiner Sicht muss man die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seiner Vierbeiner immer ganzheitlich betrachten und berücksichtigen, dass einerseits organische Erkrankungen sehr oft durch psychische Probleme wie Stress, Angst oder Depression ausgelöst bzw. unterhalten werden. Auf der anderen Seite können aber auch psychische Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten aufgrund von organischen Erkrankungen, beispielsweise bei Schmerzen, entstehen. Ferner wird auch ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhaltensauffälligkeiten vermutet.

Vor diesem Hintergrund ist es immens wichtig, im ersten Schritt immer eine umfassende und sorgfältige Erhebung der (Kranken-)Geschichte eines Tieres vorzunehmen, die Probleme von allen Seiten zu analysieren und auf der Basis dann eine ganzheitliche Behandlung mit nachhaltiger Heilung anzustreben.

Sollten bei ihrem Vierbeiner also psychische Probleme vorliegen oder in der Anamnese Hinweise auf solche ermittelt werden, bietet gerade auch in diesen Fällen, begleitend zu den Maßnahmen aus der Verhaltenstherapie, die Naturheilkunde viele Möglichkeiten. Neben den klassischen naturheilkundlichen Therapieverfahren wie Homöopathie, Pflanzenheilkunde und Aromatherapie kann zum Beispiel auch mit der Bioresonanztherapie sehr viel erreicht werden.